Programm des 6. Europäischen CPLOL Kongress


Die kulturelle Vielfalt in einem mehrsprachigen Europa
Eine Herausforderung für Logopäden/innen

Hinweis: Für alle Vorträge wird eine Simultanübersetzung ins Englische und/oder Französische und/oder Deutsche angeboten, je nach Vor-tragssprache. Während des Kongresses stehen Kollegen als Dolmetscher bei Übersetzungsproblemen zur Verfügung

Zu den Kurzfassungen zu den Vorträgen gelangen Sie hier oder klicken Sie auf den Redner.

Freitag, 15. September 2006
8:00 Registrierung und Begrüßungskaffee
9:30 Kongresseröffnung
10:00

Hauptvortrag

 

Michel Paradis (Montreal, Canada): Die Auswirkungen von Multilingualismus und multikultureller Vielfalt in Europa auf die Logopädie

11:00 Pause mit Erfrischungen (im Kongresspreis inbegriffen) und Besuch der Poster-Ausstellung
11:30

Parallelvorträge

 

Vortragsblock 1

Neurologische Störungen/
Aphasie

1. José Centero (Queens, New York, USA)
Sprachliche Rehabilitation aphasischer Menschen in mehrsprachigen Gesell-schaften: Theoretische Grundlagen, klinische Verfahren und internationale Perspektiven.

2. Wencke Veenstra, Mark Huisman (Groningen, The Netherlands), Nick Miller (Newcastle, Großbritannien)
Auswirkungen des Erwerbsalters einer Sprache auf die Benennleistungen bilin-gualer friesisch-niederländischer Sprecher mit Alzheimer-Erkrankung.

Vortragsblock 2

Kindersprache/ Spracherwerb

3. Sinikka Hannus, Kaisa Launonen (Vantaa, Helsinki, Finnland)
Zunahme von spezifischen Sprachentwicklungsstörungen – Internationaler Mythos oder Faktum?

4. Jan de Jong, Antje Orgassa, Anne Baker, Fred Weerman (Amsterdam, Niederlande)
Spezifische Sprachent-wicklungsstörung im bilingualen Kontext

Vortragsblock 3

Ausbildung und Beruf

5. Julie Marshall, Juliet Goldbart (Manchester, Großbritannien)
Multikulturelle Kompetenz von Logopä-den/innen in Ausbildung und Beruf – die Praxis im Europa der Kulturenvielfalt.

6. Nita Madhani (London, Großbritannien)
Erweiterung des ethnischen Spektrums im Berufsfeld Logopädie.

12:30 Mittagessen (im Kongresspreis inbegriffen) und Besuch der Poster-Ausstellung
14:00

Hauptvortrag

 

Rosemarie Tracy (Mannheim, Deutschland): Multilingualismus in der frühen Kindheit (und darüber hinaus): Mythen, Fakten, Herausforderungen

15:00 Pause mit Erfrischungen (im Kongresspreis inbegriffen) und Besuch der Poster-Ausstellung
15:30

Parallelvorträge

 

Vortragsblock 4

Neurologische Störungen/Aphasie 

7. Martin Lauterbach (Lissabon, Portugal)
Einflüsse des Bildungsniveaus in der Aphasiediagnostik: Erfahrungen aus der Standardisierung der portugiesischen Version des AAT.

8. Nicole Lallini, Nicolas Miller, David Howard (Newcastle upon Tyne, Großbri-tannien)
Haben ’clang’ und ’bank’ für Engländer mit Sprechapraxie den gleichen Schwie-rigkeitsgrad wie ’Klang’ und ’Bank’ für Deutsche?

9. Julia Funk (Köln, Deutschland)
Therapie der Sprechapraxie mit dem PC-Programm Speech Trainer

Vortragsblock 5

Sprach- und Schriftsprachentwicklung 

10. Jenta Sluijmers, Robert Lindeboom, Frans Pijpers, Anneke Kesler (Amsterdam, Niederlande)
Unterschiede zwischen türkischen und marokkanischen Kleinkindern bem Erwerb des niederländischen Sprachver-ständnisses

11. Edith Menke, Clara Loureiro, Beatriz Dias, Martin Lauterbach (Lissabon, Portugal)
Portugiesisch-deutsche Interferenzen beim Erwerb des Schreibens im Rahmen von Zweisprachigkeit.

12. Annette Fox, S. Vogt (Idstein, Deutschland )
Sprachkompetenz bei sukzessivem bi-lingualem Spracherwerb von 3;0-6;11-jährigen Kindern in Deutschland.

Vortragsblock 6

Ausbildung und Beruf in der Logopädie 

13. Hilde Chantrain (Antwerpen, Belgien), Hetty Ebben (Eindhoven, Niederlande).
Grenzüberschreitende fachspezifische Qualifikation von Logopäden/innen bei der Anerkennung.

14. Malgorzata Roclawska-Daniluk
Bilingualismus in der vorschulischen Erziehung in Polen

15. Emmanuelle Lederlé (Thionville, Frankreich)
Was bedeutet ’therapieren’ ? Annäherung an das Berufsbild und die berufliche Pra-xis in der Logopädie

17:00 Poster-Präsentationen mit den Autoren
  Kongressparty mit Buffet und DJ (Optional und nicht im Kongresspreis enthalten)


Samstag, 16. September 2006
9:30

Hauptvortrag

 

Eva Kristina Salameh (Malmö, Sweden): Der Einfluß sprachlicher und kultureller Faktoren bei der Diagnostik und Therapie bilin-gualer sprachgestörter Kinder

10:30 Pause mit Erfrischungen (im Kongresspreis inbegriffen) und Besuch der Poster-Ausstellung
11:00

Parallelvorträge

 

Vortragsblock 7

Kindersprache/Therapie 

16. Anna Palojärvi, Kaisa Launonen (Helsinki, Finnland)
Fortschritte im Erwerb des Finnischen bei mehrsprachigen Kindern in einer multikulturellen Kindertagesstätte.

17. Christine Lachmann (München, Deutsch-land)
Kindliche Sprachstörungen: Vergleichende Untersuchung der logopädischen Ver-sorgung von mehrsprachigen spracher-werbsgestörten Kindern in Deutschland und Großbritannien.

18. Karin Schakib-Ekbatan (Heidelberg, Deutschland)
EVAS – Evaluation von Vorschulprogrammen zur sprachlichen Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund.


Vortragsblock 8

Stimme  

19. Sabine Hofmann (Terni, Italien)
Erfolgreiche Behandlung einer Stimmlippenlähmung trotz unterschiedlicher Mut-tersprache von Patient und Therapeut.

20. Wiebke Scharff-Rethfeld (Bremen, Deutschland), Nicolas Miller (Newcastle upon Tyne, Großbritannien).
Unterschiede in der Grundfrequenz der Sprechstimme bei bilingualen deutsch-englischen Sprechern.

21. Lynette Goldberg, Sheila Gordon, Nancy Dion, Cheryl Hellman (Springfield, Missouri, USA)
Verbesserung der Lernfähigkeit durch
interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Vortragsblock 9

Multikulturelle Aspekte logopädischer Therapie 

22. Christian Calbour (Nantes, Frankreich)
Logopädie in einer multi-ethnischen Gesellschaft

23. Francine Rosenbaum (Neuchâtel, Schweiz)
Sprache und Migration: Interkulturelle
Vermittlung und Logopädie.

24. Elisabeth Manteau, Sylvia Topouzkhanian (Saxi-Bourbon, Villeurbanne, Frankreich)
Sprach- und kulturüber-greifende Erfahrungen französischer Logopäden in Afrika.


12:30 Mittagessen (im Kongresspreis inbegriffen) und Besuch der Poster-Ausstellung
14:00 Posterpräsentation mit den Autoren
14:30 Pause mit Erfrischungen (im Kongresspreis inbegriffen) und Besuch der Poster-Ausstellung
15:00

Parallelvorträge

 

Vortragsblock 10

Diagnostik kindlicher Sprachstörungen 

25. Yvonne Wren,Sue Roulstone (Bristol, Großbritannien)
Einsatz eines Screening- verfahrens zur Diagnostik phonologischer Fähigkeiten von bilingualen Kindern.

26. Maria Vlassopoulous, Dimitris Anagnostopoulous (Athens, Griechenland)
Selektiver Mutismus im Zusammenhang mit Sprachstörungen bei zweisprachig aufwachsenden Kindern: Fragen der Dif-ferentialdiagnose.

27. Carola Schnitzler, Gerheid Scheerer-Neumann (Potsdam, Deutschland)
Messen Lesegeschwindig- keitstest tatsächlich die Lesefähigkeit?

28. Mirjam Blumenthal (The Hague, Nieder-lande)
Die Funktion von Dolmetschern in der Sprachdiagnostik von Patienten mit mul-tilingualem Hintergrund


Vortragsblock 11

Netzwerke – Aspekte logopädischer Versorgung

29. Julie Marshall, Julie Philips, Juliet Goldbart (Manchester, Großbritannien)
Einfluss von Fachleuten und Eltern in der Sprach- und Sprechtherapie.

30. Aoife Hayden (Dublin, Irland)
Logopädische Versorgung für multikulturelle Patienten – Sprachnorm und Standards des ’best practice’ im Widerspruch.

31. Marion Fredman (Zichron Yaacov, Israel), José Centeno (Queens, New York, USA)
Empfehlungen zur Arbeit mit bilingual aufwachsenden Kindern.

32. Anette Walz, Jörn Puttkammer (Halstenbek, Deutschland)
Sprachtherapie im multikulturellen Kontext. Unterricht mit Kinder von Arbeitern und Migranten

Vortragsblock 12

Kulturspezifische Besonderheiten der Eltern-Kind-Interaktion 

33. Shyamanih Hettiarachchi (London, Großbritannien)
Kultuspezifische Aspekte der Eltern-Kind-Interaktion.

34. Mia Morris, Anna-Maija Korpijaakko-Huuhka (Helsinki, Finnland)
Der Sprachgebrauch bilingualer Eltern gegenüber ihren Kindern: 4 Einzelfall-studien von englisch-finnisch sprechenden Eltern,

35. Julie Philips, Juliet Goldbart, Julie Marshall (Manchester, Großbritannien)
Welchen Einfluß haben kulturübergrei-fende Ähnlichkeiten und Unterschiede im Spiel von Eltern und Therapeuten auf den Therapieverlauf bei Kindern mit Kommunika- tionsstörungen

36. Nicole Denni-Krichel (Stasbourg, Frankreich)
Bilingualismus im frühen Kindesalter: Chance oder Handicap?



Sonntag, 17. September 2006
9:00

Parallelvorträge

 

Vortragsblock 13

Verschiedenes 

37. Ann French (Manchester, Großbritannien)
Messung phonologischer Fähigkeiten bei Jugendlichen.

38. Patricia Sandrieser, Peter Schneider (Koblenz, Aachen, Deutschland)
KIDS – Direkte Therapie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 17 Jahren.

Vortragsblock 14

Verschiedenes 

39. Brigitte Marcotte (Paris, Frankreich)
Kommunikations- und Gesprächsgruppen bei Morbus Alzheimer

40. Julia Friedrich (Düsseldorf, Deutschland)
Lebensqualität bei CI Kindern.

Vortragsblock 15

Verschiedenes 

41. Hanneke Kalf (Nijmegen, Niederlande)
Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie von Sprach- und Sprechstörungen bei Bilingualismus und Multilingualismus

42. Jean-Marc Kremer (Thionville, Frankreich)
Babel in Europa: Sprachliche Vielfalt als Welterbe.

10:30 Pause mit Erfrischungen (im Kongresspreis inbegriffen) und Besuch der Poster-Ausstellung
11:00

Plenar Sitzung

 

Podiumsdiskussion mit den Rednern der Hauptvorträge
Michel Paradis (Montreal, Kanada)
Rosemarie Tracy (Mannheim, Deutschland)
Eva Kristina Salameh (Malmö, Schweden)

12:00 Schlusszeremonie